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VON OLINDA
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VON RECIFE
UND OLINDA,
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Olinda
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Die
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Pernambuco, Brasilien
Recife
- Beschreibung der Stadt
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"Kahal Zur
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über Recife,
Pernambuco, Brasilien





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Hotel Pousada Peter
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KARNEVAL
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Geschichte
des Landes
Pernambuco, Brasilien
des Hotel Pousada Peter
- Kunstgalerie

Bem
vindo! Willkommen! Welcome!
Bienvenido!
Bienvenue! Benvenuto!
Geschichte
des Landes
Pernambuco,
Bundesstaat von Brasilien
BUNDESSTAAT PERNAMBUCO
Kürzel:
PE
Hauptstadt: Recife
Bevölkerungszahl: 7.910.992 (Stand 2000)
Distrikte: 19
Städte: 185
Grösse/km2: 98.937,8 km2
Bevölkerungsdichte/km2: 79,95 Einw./km2
Kunsthandwerk/Souvenirs: Keramik, Masken, Lederwaren
Wirtschaft: Landwirtschaft, Zuckerrohr, Tourismus
Lokale Bezeichnung für Einwohner:
"PERNAMBUCANO"
AUS DER GESCHICHTE
Manchmal erinnert man sich der brasilianischen Ureinwohner
zumindest durch die Namensgebung eines Flusses, eines Gebirges, einer
Stadt oder eines Bundesstaates. "Para' nã" nannten die
Tupi-Indianer einen "ruhig fliessenden Fluss" und "Pu'
ka" ist das Verbal-Substantiv von "Pug" und bedeutet
"aufbrechen, durchbohren, sich durchdrängen". Dazu erklärt
der gelehrte "Teodoro Sampaio": Öffnung oder Eingang der Mündung,
die von den Flüssen Rio Capibaribe und Rio Beberibe geformt wird -
die natürliche Öffnung der Stadt zum Meer - ergibt sinngemäss
"das aufgebrochene Meer": "Para' nã - Pu' ka" =
Pernam - Buco.
Aber diesen Namen bekam die Stadt erst später. Als der portugiesische
Adlige Duarte Coelho vom Hof die "Capitania Nova Lusitânia"
anvertraut bekam, die sich von der Mündung des Rio São Francisco bis
nach "Igarassu" erstreckte, rief er die zahlreichen
Mitglieder seiner Familie zusammen, sowie einige betuchte Freunde des
portugiesischen Landadels, von denen er wusste, dass sie finanziell
und von ihren landwirtschaftlichen Kenntnissen her in der Lage waren,
eine Zuckerrohr-Plantage selbständig aufzubauen und zu leiten.
Eine kleine, aber schlagkräftige Truppe, die da im Jahr 1535
brasilianischen Boden betrat, allen voran die Ehefrau und Dame der
Gesellschaft, Dona Brites, die später ihren Mann sogar in der
Regierung der Capitania vertreten sollte. Duartes Schwager, Jerônimo
de Albuquerque, der sich später einen Namen als "der
pernambukanische Adam" machte, wegen seiner zahlreichen weissen
und indianisch-gemischten Nachkommenschaft - letztere wurde damals als
"luso- amerindisch" bezeichnet. Und in seinem weiteren
Gefolge alle die näheren oder weiteren Bekannten, die genug Vertrauen
in Duarte und Courage für das Abenteuer aufbrachten, sich in
Brasilien "feudal und definitiv niederzulassen", wie das
Duarte Coelho so entschlossen ausgedrückt hatte.
Die kleine "Capitania" entwickelte sich bemerkenswert gut
unter seiner weisen und entschlossenen Administration, die, zum
einen, der Landwirtschaft kräftige Impulse gab und, zum andern, es
verstand, französische Abenteurer von ihren Ländereien zu vertreiben,
sowie Indianerattacken erfolgreich abzuwehren. Man hatte sich in
Olinda niedergelassen, der ersten Hauptstadt von Nova Lusitânia, und
die Mitglieder des engeren Kreises um Duarte Coelho wussten bald nicht
mehr wohin, mit dem vielen Geld, das sie mit ihren Zucker-Exporten
verdienten.
Ein zeitgenössischer Beobachter, der Jesuit Fernão Cardim, notierte
erbost: "Die Frauen sind sehr elegant aber nicht gläubig, und
ausschweifige Feste scheinen ein Teil der Tagesordnung, zu denen die
Teilnehmer teils in roten, teils in grünen Samt gekleidet erscheinen.
Andere in Damast und Seide von verschiedenen Farben, wobei die Sättel
und das Zaumzeug aus demselben Stoff sind wie die Kleider"
ausserdem, so ärgerte sich der Kirchenmann, gebe es hier "mehr
Hochmut als in Lissabon" und die Leute tränken "pro Jahr für
50.000 Kreuzer portugiesischen Wein, in manchen Jahren sogar für
80.000 Kreuzer!"
Die Neubürger von Olinda trieben es so toll, dass sich der
Dominikaner- pater Antônio Rosado nicht mehr zurückhalten konnte und
(1629) öffentlich von der Kanzel schmetterte: "Holland wird
Olinda in Schutt und Asche legen, denn wo die irdische Gerechtigkeit
fehlt, wird die des Himmels nicht auf sich warten lassen!"
Durch die damals noch etwas umständliche und sehr langsame
Kommunikation dauerte es zwar einige Zeit, bis die Holländer von
den einträglichen Plantagen, den Zucker-Fabriken (Engenhos) und der
noblen Stadt Olinda erfuhren, aber am 16. Februar 1630 tauchten sie an
der Küste vor Olinda auf, nutzten die Überraschung der ewig halb-
trunkenen Portugiesen und hausten wie das vom Pater angedrohte
Gottesgericht. Nachdem sie die wertvolleren Möbel und die Weinvorräte
sichergestellt hatten, steckten sie die Stadt in Brand. Dann
installierten sie sich im benachbarten Recife, wo sie 24 Jahre lang
verblieben - von 1630 bis 1654.
Innerhalb
dieser Zeit regierte Baron Moritz von Nassau (Johan Maurits von
Nassau-Siegen, wie er in Holland genannt wurde) sieben Jahre lang als
Gouverneur das "Holländische Brasilien" - ein Gebiet,
das von Rio Grande do Norte über Paraíba bis nach "Cabo de
Santo Agostinho" in Pernambuco reichte. Unter seiner
Administration entstand eine Reihe von Einrichtungen, deren hohen
kulturellen Wert man anerkennen muss. Sein Verhältnis zu Brasilien könnte
man als "Liebe auf den ersten Blick" bezeichnen. Er bemühte
sich, anders als die Portugiesen, das Vertrauen der Indianer zu
gewinnen, und seine Toleranz gegenüber Juden, Katholiken und allen
Andersgläubigen war beispielhaft. Doch sein Job war der eines Militär-Kommandanten -
mit Bahia in portugiesischer Hand, musste er andauernd einen Angriff
auf Pernambuco fürchten - also griff er Salvador zuerst an
(1638) - und scheiterte. 1641 gelang ihm die Erweiterung seines
Territoriums auf São Luis do Maranhão, aber er war nicht in der Lage,
aus dieser Position Kapital zu schlagen.
1644 kehrte Moritz von Nassau verstimmt nach Holland zurück,
teilweise wegen
seiner "unwirtschaftlichen brasilianischen
Administration": die "West India Company", die damals
einen Grossteil des Handels mit Brasilien kontrollierte, hatte es
abgelehnt, die Kosten für die Stadt Recife länger zu tragen. Zuviel
Zucker wurde angebaut, dessen Handel nicht in den Händen der Company
lag - und zuwenig andere Produkte wurden lanciert, um die Kosten
der Stadt zu decken - und Moritz hatte sich diesbezüglich kaum
um die Landwirtschaft des Inlands gekümmert.
Ein Jahr nach seiner Rückkehr verstärkten die Portugiesen ihre
Angriffe auf das holländische Territorium. Und weil die
"Flamengos" keine nennenswerten Verteidigungsanlagen
ausserhalb ihrer Hauptstädte eingerichtet hatten, gewannen die
Portugiesen ihr ehemaliges Territorium Stück für Stück zurück.
Gegen die holländische Übermacht zur See jedoch, und gegen ihre
schwer bewaffneten Festungen, war vorerst nicht anzukommen - so
zogen sich die Scharmützel hin bis zum Jahr 1654 - und da hatten
sich die Holländer auch mit England angelegt, was ihre Seemacht an
der brasilianischen Küste schwächte. Am 26. Januar 1654 gaben sie
auf. Die letzte Gefährdung der portugiesischen Herrschaft über
Brasilien war gebannt.
Für den Freiheitskampf gegen das holländische Joch hat sich niemand
unter den Portugiesen, oder den Brasilianern, so engagiert, wie die
"Pernambukaner": die weissen Bürger, die Mestizen, die
Amerindier und die schon christianisierten Schwarzen, sie alle zeigten
eine einmalige Energie, Courage und Tapferkeit, vor der die Holländer
schliesslich kopfschüttelnd kapitulierten (auf den Hügeln von "Guararapes", vor der Stadt Recife, am 16. Januar 1654). Der
typisch pernambukanische Patriotismus und die kämpferische Tradition,
die heute noch den Bürger Pernambucos auszeichnen, stammen aus dieser
Zeit der Bewährung. Kein Wunder also, dass dieser Menschenschlag sich
auch im weiteren Verlauf der Geschichte immer mal wieder trotzig
auflehnte, gegen Missbrauch und Willkür seiner Regenten, mit
Revolutionen, die in Pernambuco ihren Anfang nahmen und sich über das
ganze Land Brasilien ausbreiteten. Man sagt sogar, dass die Idee einer
von Portugal unabhängigen Republik Brasilien, bereits um 1710 in
Olinda geboren wurde!
Während der Kolonialzeit gab es einige Gouverneure und "General-Kapitäne",
die durch ihre Initiative und realisierten Projekte Geschichte gemacht
haben. Und während des Imperiums gab es andere, welche die Provinz
mit Weisheit und einem hohen Grad an administrativer Geschicklichkeit
regierten: Francisco do Rego Barros, der Baron von Boa Vista, machte
durch eine Reihe von couragierten Initiativen von sich reden, die dazu
beitrugen, die Hauptstadt Recife zu modernisieren. Er war es auch, der
dem Interior ein erstes wissenschaftlich geplantes Strassensystem
verordnete, das von dem Ingenieur Louis Léger Vauthier und seinen
Leuten ausgeführt wurde. Ein anderer bemerkenswerter Präsident der
Provinz von Pernambuco war Henrique Pereira de Lucena, der Baron von
Lucena.
Während der sogenannten Ersten Republik - 1889 bis 1930 -
hatte Pernambuco eine ganze Reihe von ehrenhaften und politisch
einflussreichen Gouverneuren, durch deren Wirken der Staat, wie vorher
schon als Provinz, die Politik des ganzen Landes massgebend
mitbestimmte. Mit zweien seiner Politiker, die Vizepräsidenten wurden,
mit seinen zahlreichen Repräsentanten im Nationalparlament, seinen
Intellektuellen, die in Recife sassen oder zu irgendeinem hohen Posten
in Rio de Janeiro abberufen wurden. Mit allen diesen "gestandenen
Pernambukanern" hatte sich der Bundesstaat in die vordersten
Reihen nationalen Respekts und Ansehens manövriert. Der letzte
Gouverneur dieser Periode war Estácio de Albuquerque Coimbra, der
schon einmal das Amt des brasilianischren Vizepräsidenten innegehabt
hatte.
Doch Pernambucos nationales Prestige verblasste nach 1930 auch auf dem
politischen Sektor. Wirtschaftlich hatte der Staat schon seit der
Dekadenz der Zuckerexporte sein ehemaliges Prestige verloren. Nur
kulturell fuhr Pernambuco fort, sich durch innovative künstlerische
Ideen und intellektuelle Initiativen unter der Elite des Landes zu
behaupten. Wissenschaftler, in Pernambuco geboren oder in Recife
ausgebildet, machten durch ihre Gedanken und Werke auf sich aufmerksam -
manchmal sogar im Ausland.
Die
Lebensgeschichte
von Fürst Mauritz von Nassau,
der 1604 geboren wurde !
Recife
Pernambuco, Brasilien, 1600 ca.

Pernambuco
und Recife, Brasilien
Pernambuco, Brasilien, 1640 ca., Archiv der
Universtät Siegen
Pernambuco
und Recife, Brasilien
Pernambuco, Brasilien, 1640 ca., von Grapar Barlaeus

Pernambuco
und Olinda, Brasilien
Von Jan Jansson des Theatrum Urbium von 1657.

Pernambuco
und Recife,
Brasilien
Haupt-Atlas von Jan Blaeu (Sohn des Willem)
1662/1665.

Die Regionen von Perambuco:
Clicken Sie
auf sie Karte, um diese zu vergrössern !

Die
Hymne von Pernambuco
Text von : Oscar Brandão
Musik von : Nicolino Miranda
Um
diese zu hören, clicken Sie hier !
Coração do Brasil, em teu seio
Corre o sangue de heróis - rubro veio
Que há de sempre o valor traduzir
És a fonte da vida e da história
Desse povo coberto de glória
O primeiro, talvez, no porvir
Salve! Ó terra dos altos coqueiros!
De belezas soberbo estendal!
Nova Roma dos bravos guerreiros
Pernambuco, imortal, imortal!
Esses
montes e vales e rios
Proclamando o valor de teus brios
Reproduzem batalhas cruéis
No presente és a guarda avançada
Sentinela indormida e sagrada
Que defende da pátria os lauréis
Salve ó terra dos altos coqueiros...
Do
futuro és a crença, a esperança
Desse povo que altivo descansa
Como o atleta depois de lutar...
No passado o teu nome era um mito,
Era o sol a brilhar no infinito
Era a glória na terra a brilhar
Salve ó terra dos altos coqueiros...
A República é filha de Olinda
Alva estrela que fulge e não finda
De esplendor com os seus raios de luz.
Liberdade! um teu filho proclama!
Dos escravos o peito se inflama
Ante o Sol dessa Terra da Cruz
Hier können Sie den Download der
Versionen der Hymne von Pernambuco hören :
Version
Frevo - Alceu Valença
Version
Mangue
Symphonieorchester
mit Chor
Version
Forró - Dominguinhos
Die Beschreibung der
Stadt Recife,
Hauptstadt des Bundesstaates
Pernambuco, Brasilien
Recife
ist die Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco, des Landes Brasilien
und gleichfalls die größte
Stadt im Nordosten. Vom Hotel Pousada Peter
zum Stadtzentrum von Recife sind es nur 6 Kilometer. Vom Hotel
Pousada Peter befindet sich die Bus- haltestelle 300 Meter weit
entfernt. Der Omnibus Amparo führt
zum Stadtzentrum von
Recife. Recife ist das größte
kulturelle Zentrum des Nordosten mit Dienstleistungen aller Art, wie
dem Gesundheits- wesen und dem Tourismus. Auberdem ist Recife
neben São
Paulo und Rio de Janeiro das drittgrößte Gastronomiezentrum des Landes Brasilien, mit zahlreichen
erstklassigen
Restaurants. Auf Grund seiner geographischen Lage zu Afrika und Europa
ist Recife schon seit jeher eines der Eingangsportale von Südamerika
und Brasilien. Früher
waren es die Handelskaravellen der Kolonialmacht Portugal. Sie
bedienten bis zum Aufkommen der Fliegerei die groben
Transatlantiklinien Rec ife
als erste Station auf Ihrer Reise nach Südamerika.
Nicht umsonst trägt Recifes großer Stadtstrand den Namen Praia da Boa Viagem (Strand der Guten
Reise). Recifes Funtion als
Verkehrsknotenpunkt kann nicht besser charakrerisiert werden. Noch
heute zeugen riesige Hafenanlagen von der Bedeutung, die Recife als
Umschlagplatz und Handelsstadt zukommt.
Recifes Flughafen (Aeroporto dos Guararapes), nonstop von verschieden
Hauptstädten Europas aus
angeflogen, ist einer der wichtigsten Startpunkte für den Flug über
den Atlantik. Das
Hotel Pousada Peter ist 27 Kilometer entfernt vom Flughafen
Recife.
Ihren Namen hat die Stadt Recife von den Korallen- und Muschelriffs,
die der Küste vorgelagert sind.
Recife
erstreckt sich über 3
Inseln hinweg. Vor der Besetzung durch die Holländer
im Jahre 1627 lag dort ein Labyrinth von Sümpfen und Inseln. Jeder
dieser Insel hat ihre besondere Funktion. So liegen der Hafen und die
großen Handelszentren auf Santo Antônio, während die öffentlichen
Verwaltung
Ihren Sitz auf der Insel Recife einnimmt.
Auf der Insel
Recife befindet sich auch das beliebte und populäre
Ausgehviertel Recife Antigo. Erst bei
Einbruch der Dunkelheit erwacht ein buntes Nachtleben: Zahlreiche
Musikkneippen, unkonventionelle Straßencafés, Diskotheken und
witzige Pubs haben das Viertel zu einem beliebten nächtlichen
Treffpunkt der einheimischen Mittel- und Oberschicht werden lassen wie
in der Straße
Rua do Bom Jesús, der Straße Rua do
Apolo und weiteren anliegenden Straßen. In der
Straße Rua do
Bom Jesús befindet sich da s
Jü |